Porsche 911 Turbo – (Männer)Gefühle über den menschlichen Verstand

Was bedarf es noch großer Worte: Ein surreal schöner Traum eben. Übrigens: Bequem im Sinne von komfortabel sind solche Gefährte in aller Regel nicht. Aber das ist eben die Unvernunft in der Sache.

Die Preise beginnen bei 162.055 Euro. Bitte auf den genauen Betrag achten: 55 Euro müssen ebenfalls über den Tisch wandern…

“Bis Tempo 50, also beim Einparken, beim Rangieren oder eben nach dem Herunterbremsen vor besonders engen Kurven lenken die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern. Damit drehe der 911 schneller in die Kurve und ermögliche dynamischeres Einlenkverhalten, verspricht Porsche. Das Auto fühle sich unerreicht wendig an – als hätte jemand unbemerkt den Radstand um 25 Zentimeter gekürzt.

Fährt man schneller als 80 km/h, lenkt das System Hinter- und Vorderräder parallel. Das fühle sich an, als wäre der Radstand sogar 50 Zentimeter länger, sagt Porsche und verspricht eine “enorme Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Gleichzeitig baue sich beim Lenken die Seitenkraft an der Hinterachse schneller auf, was zu einem spontaneren und harmonischeren Einleiten der Richtungsänderung führe – und wieder Zeit auf der Nordschleife am Nürburgring bringt.

Das ist aber nicht der einzige Kniff, der den Kraftmeier zum König der Kurven machen will ...

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  • Neuer Porsche 911 Turbo: Die Trick-Kiste

    spiegel.de - 7 Leser - Zu groß, zu schwer, zu behäbig: Für viele Kritiker ist der aktuelle Porsche 911 mehr Wohlstandsschleuder als echter Sportwagen. Die Krittelei kontern die Zuffenhausener mit dem neuen 911 Turbo. Dem verhelfen allerhand technische Kniffe zu Fabelzeiten auf dem Nürburgring.

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