Aywanger – Kandidat für Nachhilfe bei Begriffen wie “Berufsverbot”?

Die Liste ist veröffentlicht. Die Liste zur Verwandtenaffäre. Welche Frau Stamm auch bei Widerspruch beteiligter Landtagsabgeordneter veröffentlichen wollte und couragiert darauf hinwies, dass derjenige dann sie eben verklagen solle.

Chapeau für derart klare Worte.

Leider ist der Inhalt der Liste keineswegs so klar und man möchte gern fragen, wer da welche Angaben aus welchen Gründen nicht so gern en detail darzulegen Bereitschaft fand. Frau Stamm wird vermutlich wenig Grund gehabt haben, bei den Daten zu selektieren, nachdem sie schon bei der Veröffentlichung auch gegen etwaigen Widerspruch “das Rückgrat streckte” auch gegen etwaige Klagen. Nun also kann man sie lesen, die Liste, hier.

Auffallende Lückenhaftigkeit der Details bei vielen über Person und Verwandtschaftsart und Dauer und Zeitraum der Tätigkeiten.

Unterstellt die Richtigkeit der Wiedergabe von Hubert Aywangers Äusserung zur Warnung vor einem “Berufsverbot” von Angehörigen (beim BR unterstelle ich mal die Richtigkeit), wäre Aywanger ein Kandidat für Nachhilfelektionen zum Begriff des “Berufsverbots”.

Seinem “Warnhinweis” folgend, müsste man dann ja beinahe annehmen, dass der von ihm beschäftigte Angehörige, sein Schwager, in seiner beruflichen Qualifikation eine recht einsame Berufsperspektive hätte, wenn der Ausschluss einer Tätigkeit für Aywanger zugleich ein “Berufsverbot” darstellen sollte. Wenn sein Schwager für seine Berufsausübung nur den einen Job als Option hätte, darauf angewiesen wäre, in den Genuss einer solchen individuellen Arbeitsbeschaffungsmassnahme seines Schwagers zu gelangen, wäre es traurig um dessen Beruf und Kompetenz bestellt ...

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