“Umsonst ist nur der Tod……….

….und der kost’s Leb’n.”

Z’billig g’storbn werden konnte bisher – dem Vernehmen nach – offenbar in Grainau. Deshalb werden Kosten für den Friedhof von der Gemeinde dort nun über den Tourismus-Etat abgerechnet. Die Unterhaltungskosten. Was Sie jetzt also lesen, ist ein Beitrag zur Unterhaltung. Wenn auch ein tod.ernster. (Nicht kichern!)

Friedhofskosten aus dem Gemeindeschatzkasterl der Kurverwaltung? Da guggen Sie richtig überrascht, gell? Das dachte ich mir. Mir fiele es auch a bisserl schwer, das kommunalrechtlich zu begründen. Die Gemeinde liefert aber ihre Begründung gleich mit, warum das durchaus logisch sei für die Kosten der letzten Reise ins Jenseits und den Umzug in die allerletzte Wohnung: Schliesslich ist’s an diesem Friedhof dort soooo schön, dass er ein beliebtes Fotomotiv und damit auch touristischer Anziehungspunkt sei. Sie glauben, ich scherze? Tztztztztz…... lesen Sie selbst.

Und wie das so ist, bei beliebten Reisezielen – da werden die Buchungspreise gleich noch amal a bisserl angehoben. Wenn man scheinbar einfach zu billig war. Für’s Sterben. Und jetzt fallen Sie mir bitte nicht beim Lesen hier tot um. Lösen Sie bitte erst eine Fahrkarte nach Grainau. Dort soll’s zum Steeeeerben schön sein. Hab ich gehört. Und – so ähnlich mehr oder weniger durch die Friedhofsblümerl – hier gelesen.

Vielleicht lesen Sie demnächst mehr über diesen touristischen Anziehungspunkt in einem der Portale. Über Preise, Reise und Leistungen. Und wie zufrieden die dort ruhenden Gäste damit sind ...

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  • Friedhof nun Tourismussache

    merkur-online.de - 8 Leser - Grainau - Kurioser Kniff: Damit die Gemeinde nicht kostendeckend arbreiten muss, rechnet Grainau Kosten für den Friedhof über den Tourismus ab. Und hebt die Bestattungskosten massiv an...

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