Serie Content-Klau im Internet – die Copy/Paste-Falle (Teil 1: Einleitung)

Inhalte im Internet werden schnell mal kopiert. Doch das kann teuer werden, wenn der Berechtige eine Abmahnung schickt oder gerichtlich gegen den Content-Klau vorgeht. Ansprüche können jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden. Einen Überblick zu den urheberrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen bietet die Serie „Content-Klau im Internet – die Copy&Paste-Falle“...

I. Probleme durch die Internetnutzung und technischen Entwicklungen

Auch als das Zeitalter von PC und Internet noch nicht so weit fortgeschritten war, gab es bereits die Möglichkeit, Inhalte Dritter zu kopieren. Inzwischen ist das aber für jedermann noch einfacher geworden, sich aus der Vielfalt des Internet und anderer Quellen zu bedienen. Bereits die einfache Copy&Paste-Tastenkombination „StrG+ C“ und danach „StrG+V“ macht es möglich, innerhalb von wenigen Sekunden ganze Textpassagen, Bilder etc. aus dem Internet zu kopieren.

Die Anfertigung von „Wortdiebstählen“ kann in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel als

Copy & Paste in toto (der gesamte Inhalt wird kopiert), Übersetzungsplagiat (der Inhalt wird in die gewünschte Sprache übersetzt), Shake&Paste (es werden von diversen Quellen Absätze genommen und gemischt) oder Halbsatzflickereien (es werden Satzteile genutzt, die komplettiert werden).

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Nutzung von Computern und Internet nicht mehr wegzudenken ist, steigt die Problematik der Verwendung fremden Contents zusehends. Es herrscht zum Teil eine regelrechte Copy&Paste-Mentalität der Internet-User, obwohl das geistige Eigentum der Urheber geschützt ist. Die einfache Handhabung des Kopierens von Texten oder Fotos aus dem Internet verleitet schnell dazu, sich fremden Inhalt als eigenen einzuverleiben und z.B. auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen ...

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