Ich mache mir so meine Gedanken

In der Kinderarztpraxis liegt ein Informationsblatt aus. Darin steht, dass die gesetzlichen Krankenkassen pro Kind und Quartal nur ein bestimmtes Budget vorsehen und dass die Kinderärzte daher nur zurückhaltend mit Verschreibungen umgehen dürfen. Die Eltern mögen bitte Verständnis dafür aufbringen, dass nicht jedes gewünschte Medikament verordnet werden könne, weil bei Budgetüberschreitung der verordnende Arzt zur Kasse gebeten werde. Sorry, dafür habe ich kein Verständnis, lieber Gesetzgeber. Mein Kind ist ein mit Grundrechten ausgestattetes Individuum. Es hat individuelle Bedürfnisse. Es kann nicht mit einem Durchschnitts-Eck-Referenz-Normbedarfs-Kind verglichen werden. Als Richtlinie für den verordnenden Arzt lasse ich mir ein Budget gerne gefallen, damit der Mediziner eine ungefähre Vorstellung hat, wieviel Rezepte er im Monat ungefähr ausstellen kann. Ich lasse mir gerne aus sachlichen Gründen von der Verschreibung eines Medikamentes oder einer diagnostischen Maßnahme abraten, weil es Hausmittel gibt oder weil man die weitere Entwicklung noch beobachten kann ...Zum vollständigen Artikel

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