Homophobe Äußerungen des „Patrons“ eines Profifußballvereins

Fussball.

Da geht es zur Zeit rund. In jeder Hinsicht.

Rund um das Runde, das in das vielzitierte Eckige. Und so. Und um einen, der sich selten scheute, auch mal anzuecken, wo es um das Runde ging und damit es richtig rund läuft. Nun wird er selbst ziemlich rund gemacht, weil er mehr als nur angeeckt hat, beim Spiel mit dem Geld. Wo es – liest man das Interview - auch ziemlich rund ging. Rund gemacht hat und hätte man ihn ausserdem nur allzugern, weil vermeintlich er – wie die Presse zunächst und offenbar “subpräzise” meldete – sich mit einer Strafanzeige gegen die Verletzung des Steuergeheimnisses gewehrt habe. “Nicht klug”, “uneinsichtig”, “keine Zeichen von echter Reue, also die Selbstanzeige vorher” und vieles andere war da (wie vorhersehbar) schnell zu lesen, teils in der Presse, teils in Social Media und anderen Kommentaren. Dass inzwischen die Presse korrigierte, dass die Strafanzeige nicht von ihm selbst stammte, sondern von einer und eben nicht seiner Anwaltskanzlei, fällt da nicht mehr spürbar ins Gewicht gebildeter (*hüstel*) Meinungen.

Und die Reaktionen zuvor sind neben dem rechtlich eigentlich gebotenem Anlass und der Tatsache, DASS es eigentlich auch der Dienstvorgesetzte des Amtsträgers tun hätte müssen, auch ein Beispiel für die eben nur vor- und angebliche Gleichbehandlung aller.

Wie schnell jemandem (jedem? oder doch nur einem Prominenten?) das Recht abgesprochen wird, sich mit einer Strafanzeige gegen die Verletzung seiner Rechte wie jeder andere zu wehren. Seien es die auf die Einhaltung des Steuergeheimnisses, seien es andere Rechte, zB im Verfahren selbst, in einer etwaigen Hauptverhandlung und der Wahl der Mittel dort zu seiner Verteidigung und en passant dann eines solchen Verfahrens ...

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