Haftung für Folgen eines Sturzes nach Auffahrunfall

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 26.02.2013 (Az.: VI ZR 116/12) über einen Fall entschieden, bei dem der Kläger Schmerzensgeld und die Feststellung der Ersatzpflicht der Beklagten für künftige materielle und immaterielle Schäden aufgrund einer Schulterverletzung verlangt hat, die er sich durch den Sturz auf eisglatter Fahrbahn nach einem Auffahrunfall bei winterlichen Straßenverhältnissen zugezogen hat. Bei dem Auffahrunfall rutschte der Pkw der Beklagten gegen den Pkw des Klägers. Dabei verhakte sich die vordere Stoßstange des Pkw der Beklagten mit der Anhängerkupplung am klägerischen Fahrzeug, ohne dass die Fahrzeuge selbst beschädigt wurden. Nach dem Aufprall stieg der Kläger aus und ging um die Fahrzeuge herum. Noch vor Erreichen eines Gehwegs stürzte er auf der eisglatten Fahrbahn und zog sich einen Bruch des rechten Schultergelenks zu. Bis zum BGH bekam der Kläger kein Recht ...

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