Der Hoeneß-Faktor im Steuerstrafrecht

Als alter Mönchengladbacher war ich nie ein Fan der Münchener Bayern, zumal die uns schon in den 70ern immer die besten Spieler weggekauft haben. Aber wie die Bayern gestern den ruhmreichen FC Barcelona im Camp Nou abgefertigt haben, das war schon eine riesige Leistung und hat mich richtig begeistert. Chapeau!

Ich war auch nie ein wirklicher Fan von Uli Hoeneß, seit er der Boss der Bayern ist, aber Hochachtung vor seinem Durchsetzungsvermögen und seinem geschäftlichen Instinkt habe ich immer gehabt. Und wie er sich seinerzeit für den Breno eingesetzt hat, als der nach dem Hausbrand in die Fänge der Justiz geriet, das hat mir imponiert, auch wenn´s vielleicht nicht immer ganz sachlich war, was der Uli da von sich gegeben hat.

Jetzt steht der Mann in seiner Steueraffäre selbst massiv unter Druck, und wer ihn gestern bei den Kameraschwenks auf die Tribüne gesehen hat, wie er da mit angespanntem Gesicht und bisweilen regelrecht abwesend gesessen hat, der konnte schon Mitgefühl empfinden und sich einigermaßen ausmalen, wie sehr ihn das Alles mitnimmt und sein aktuelles Dasein dominiert. Da muss man gar nicht seine Bekenntnisse in der ZEIT gelesen haben, wo er versucht, den Bockmist zu erklären, den er gebaut hat und der ihn nicht nur nach seiner eigenen Wahrnehmung zumindest vorübergehend auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert hat ...

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