Wer Anwalt ist, muss lesen können

Der BGH (Urteil vom 03.04.2013, Aktenzeichen IV ZR 239/11) hatte sich mit der interessanten Frage auseinanderzusetzen, wann ein Rechtsanwalt berufsunfähig im Sinne der Krankenversicherung ist (mit der Folge, dass die Krankenversicherung keine Leistung mehr erbringen muss):

Aufgrund eines leichten Schlaganfalls mit der Folge einer Lesestörung (Dyslexie) war der Kläger jedenfalls ab dem 23. August 2006 arbeitsunfähig. … Das Lesen von Texten sei dem Kläger nach dem in erster Instanz eingeholten Sachverständigengutachten nicht unmöglich, sondern nur mit größerem Zeitaufwand verbunden. Hinsichtlich aller anderen Anwaltstätigkeiten (Mandantengespräche, Diktate, Auftreten vor Gericht) unterliege er keinen Einschränkungen ...

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