… sie mahlen langsam und nicht immer stetig, aber sie mahlen …

Ach ja, die Mühlen der Justiz. Heute verhandele ich vor dem Schöffengericht in Düsseldorf in einer Betrugssache, die vor immerhin 5 Jahren schon einmal verhandelt und dann auf unbestimmte Zeit vertagt wurde. Damals hatte der Mandant noch einen anderen Anwalt, dem inzwischen die Zulassung entzogen wurde, weil er zu viel Freude an dem Geld seiner Mandanten hatte.

Opfer des Falles soll eine südostasiatische Firma sein, die im Jahr 2007 in mehreren Tranchen eine Million Euro auf das Firmenkonto meines Mandanten überwiesen hat. Wofür, das ist einigermaßen unklar, entweder war die Zahlung als Versicherungsprämie für einen beantragten Kredit über 50 Millionen Euro gedacht oder vielleicht auch als Anzahlung für ein Grundstück. Die Akte lässt da verschiedene Möglichkeiten offen. Immerhin sind 700.000 Euro auf das Konto der Geschädigten zurück überwiesen worden, nachdem die Empfängerbank eine Geldwäscheverdachtsanzeige erstattet hatte und die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet hatte. 300 ...

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