Freispruch nach tödlichem Unfall beim Sex

Ein 61-jähriger Kurde wurde 2010 vom Landgericht Cottbus in einem Strafprozess wegen Totschlags zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er soll eine 53-jährige Frau beim Sex durch das Einführen eines Gegenstandes so schwer verletzt haben, dass diese anfing zu schreien. Um die Schreie zu unterdrücken, soll er die Frau anschließend auf eine Decke gedrückt haben, wodurch sie keine Luft mehr bekam und verstarb. Angeblich hätte die Frau zuvor abfällig über seine sexuelle Leistungsfähigkeit gesprochen.

Der Angeklagte bestritt die Tat bereits im ersten Prozess. Seine Geliebte sei während des Liebesspiels zusammengesunken und kurze Zeit später trotz Wiederbelebungsmaßnahmen verstorben. Da ihm die ganze Situation peinlich war, brachte er die Leiche auf einen Rastplatz und legte sie dort ab.

Die Revision der Strafverteidigung zum Bundesgerichtshof hatte Erfolg ...

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