Werbeplakat: Preisangabe muss „aus dem Stand“ lesbar sein

Nachdem das OLG Köln bereits zu diversen Grundpreisfragen Stellung genommen hatte (wir berichteten etwa hier), erläuterte das Gericht in einer weiteren Entscheidung, unter welcher Voraussetzung eine Preisangabe auf einem Werbeplakat im Sinne der PAngV hinreichend lesbar angebracht ist (OLG Köln, Urt. v. 30.11.2012, Az. 6 U 114/12).

Worum ging es?

Ein Plakat mit Werbung für einen Kabelanschluss wurde auf einem Aufsteller vor einem Ladenlokal auf dem Gehweg platziert. Das Plakat enthielt einen Fußnotentext mit Preisangaben zu dem beworbenen Produkt. Der Fußnotentext befand sich dabei nur wenige Zentimeter über dem Boden. Zudem war der Text in sehr kleiner Schrift abgedruckt.

Aufgrund der Positionierung des Textes auf dem Plakat, der niedrigen Anbringung des gesamten Plakates und der geringen Schriftgröße konnte der Betrachter den Fußnotentext inklusive Preisangaben nicht aus dem Stand lesen.

Preisangabe muss „leicht erkennbar und deutlich lesbar“ sein

Wenn auf einem Werbeplakat gegenüber Letztverbrauchern für Waren oder Leistungen unter Angabe des Preises geworben wird, genügt das Werbeplakat nach Auffassung des OLG Kölns nur dann den Anforderungen des § 1 Abs. 1 und Abs. 6 S ...

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