Strafanzeigen

Man hat es in der Diskussion vermisst, in der seit Tagen im Wesentlichen spekuliert wurde.

Störte aber nur wenige, dass sie nur wenig mehr konnten, als zu spekulieren. Hauptsache, jeder hat ein Stöckchen in der Hand, um das Thema durch die Medien zu treiben, Wurscht, was man wusste oder auch nicht. Hauptsache mitreden. Und wenn es kaum mehr war, als dass man auch die Ehefrau kannte. Ein beredtes Zeugnis nichtssagenden Vielgeplappers findet man hübsch zusammengeschnipselt wie dahingeplappert hier.

Und so aneinandergereiht, drängt sich in den Sinn: Man möchte gar nicht meinen, wie viele luftgefüllte Seifenblasen man aneinanderreihen kann, ohne dass es irgendjemanden zu stören scheint, dass die Zeit zu schade ist, um sie mit Hören oder Lesen solch Nichtssagendem zu füllen.

Was zwischen all dem Mediengeraschel und -gezwitscher kaum zu Ohren gelangte und gern überhört wurde, war eine Frage, die sich eigentlich aufdrängte: Wenn flugs in Fällen wie diesen Strafanzeigen gestellt werden, wie kommt es dann, dass niemand (auch nicht aus dazu berufenen und beruflich dafür zuständigen Stellen) eine Strafanzeige in diesem Fall der Verletzung des Steuergeheimnisses von Uli Hoeneß für geboten hält oder Einleitung von Ermittlungen?

Sicher, der Betroffene selbst kann den Strafantrag stellen ...

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