Rezension Öffentliches Recht: Polizei- und Ordnungsrecht

Schmidt, Polizei- und Ordnungsrecht, 14. Auflage, Rolf Schmidt 2013 Von stud. iur. Andreas Seidel, Göttingen Mir ist kein Autor bekannt, der so stark polarisiert wie Prof. Dr. Rolf Schmidt. Genau in dem Maße, wie er von den meisten Rechtsprofessoren durch Nichtbeachtung und dem Hinweis, dass seine Bücher nicht zitierfähig seien, gestraft wird, wird er von vielen Studierenden geliebt. Seine einzigartige Weise, das Recht darzustellen ist wohl auch ausschlaggebend für dieses breite Meinungsbild. Im Folgenden versuche ich vorurteilsfrei sowohl auf die positiven als auch die negativen Seiten dieses Buches zu schauen und sie darzustellen. Schmidt ist bekannt für seine einfach gehaltene Sprache und seine simplen Darstellungen. Kenner der „Rolf-Schmidt-Bücher“ wissen, dass man seine Bücher gut „runterlesen“ kann. Diese Vereinfachung sorgt für ein sehr effizientes Lernen und ist gerade für die Prüfungsvorbereitung optimal. Dies spiegelt sich auch im vorliegenden Buch über das Polizei- und Ordnungsrecht wieder. In gewohnter Weise präsentiert er das Rechtsgebiet und macht es anschaulich durch zahlreiche Zusammenfassungen, Prüfungsschemata, Lerndefinitionen und Klausurhinweise. Diese Extras werden besonders hervorgehoben, werden aber leider nicht in einem eigenen Inhaltsverzeichnis zusammengefasst. Im ersten Abschnitt widmet sich der Autor den geschichtlichen Zusammenhängen, die zur Einordnung des Polizei- und Ordnungsrechts wichtig sind. Er beschränkt sich hierbei auf das Nötigste, jedoch ist das ausreichend, um das Gesamtkonzept dieses Rechtsgebietes zu verstehen ...Zum vollständigen Artikel

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