No way für Unterhaltsvorschuss bei anonymer Samenspende ?

Der Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis sagt: No way. Sinngemäss.

Wir formulieren das mal folgendermassen als Quintessenz (also, wenn man es knackig formulieren will) so: Wer ein Kind mittels anonymer Samenspende bekommt, trifft damit auch die Entscheidung, eben dann auch keinen Unterhaltsvorschuss bekommen zu können. Punktum. Weil: Wie das Wort Vorschuss schon sagt, holt der Vorschiessende es sich eigentlich ja woanders wieder. Normalerweise. Und zwar von demjenigen, von dem die Mutter es nicht fix genug bekommt. Wenn sie aber eine anonyme Samenspende wollte, hat sie damit auch die (freie, freiwillige) Entscheidung getroffen, dass sie dann auch keinen Unterhaltspflichtigen hat. Benennen kann oder will, um Unterhalt und damit Unterhaltsvorschuss erlangen zu können. PR. Persönliche Risikoentscheidung.

Was das Bundesverwaltungsgericht dazu sagt? Das wird sich dieser Tage zeigen.Sie können inzwischen ja mal Ihren Tipp abgeben. Wie es ausgeht.

Die Klägerin eines gegen den Landkreis geführten Verfahrens hat beantragt, ihr Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz für ihren Sohn zu gewähren, der durch künstliche Befruchtung mittels einer anonymen Samenspende gezeugt wurde ...

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