Nach Auslosung der Presseplätze für den NSU-Prozess: Gejammer ist unangebracht

Ein Strafverfahren findet nicht als Medienereignis statt, auch nicht zur Unterhaltung der Bevölkerung, schon gar nicht, um bestimmten Medien, Zeitungen, Rundfunk und TV-Kanälen Zuhörer und Abonnenten zu garantieren. Die Videoübertragung in einen Nebensaal ist rechtlich nicht unproblematisch.

Schon sehr oft war ich enttäuscht von den so genannten Qualitätsmedien, wenn sie nur vom ersten und letzten Tag eines größeren Strafprozesses berichteten, mit immer denselben Aufnahmen und (fast) denselben Statements, statt wirklich (und zutreffend) auf die Inhalte einzugehen. Oft genug bleiben Presseplätze nach dem ersten Ansturm am ersten Tag frei - bis zum Tag der Urteilsverkündung. Das mag diesmal anders sein ...

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