Mobbing ist kein Arbeitsunfall

Das LSG Hessen hat die Klage einer Arbeitnehmerin abgewiesen, die sich im Betrieb gemobbt fühlte und deshalb Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung beanspruchen wollte. "Mobbing" stelle weder einen Arbeitsunfall (§ 8 Abs. 1 SGB VII) noch eine Berufskrankheit (§ 9 SGB VII) dar:

Eine Berufskrankheit i.S. von § 9 Abs. 1 SGB VII liege schon deshalb nicht vor, weil Mobbing nicht in der aktuellen Berufskrankheiten-Verordnung bezeichnet sei.

Die Anerkennung als "Wie-Berufskrankheit" nach § 9 Abs. 2 SGB VII scheitere daran, dass es keine Berufsgruppe gebe, die durch Mobbing überproportional betroffen sei:

"Mobbing am Arbeitsplatz und seine gesundheitlichen Folgen können auch nicht nach § 9 Abs. 2 SGB VII „Wie“ eine Berufskrankheit anerkannt werden ...

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