Filesharing & die Speicherung von IP-Adressen

Wer denkt, dass alle Abgemahnten mehr oder weniger gleich behandelt werden und man einfach nur Pech gehabt hat, wenn es einen erwischt, der irrt. Einen wesentlichen Unterschied macht, bei welchem Internetprovider man ist.

Eine Rolle dabei spielen IP-Adressen, die der Schlüssel für Filesharing-Abmahnungen sind. Ohne IP-Adressen wäre es den Abmahnern nicht möglich, an Name und Anschrift der Anschlussinhaber zu kommen. Dies gelingt mit (gerichtlich erzwungener) Hilfe der Internetprovider: Denn diese sind nach einem konkreten Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet zu einer jeweiligen IP-Adresse die entsprechende Anschrift und den Namen des Anschlussinhabers mitzuteilen.

Dabei werden aber nicht alle Inhaber eines Internetanschlusses gleich behandelt: Es spielt eine wesentliche Rolle, bei welchem Provider der Internetvertrag läuft. Denn die Speicherung von IP-Adressen wird von den Providern unterschiedlich beurteilt, da es aktuell keine gesetzliche Pflicht für die Provider gibt, IP-Adressen überhaupt zu speichern. Nach § 96 TKG können die Provider die IP-Adressen speichern, müssen es aber nicht ...

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