Bundesarbeitsgericht (BAG): Kein Auskunftsanspruch für abgelehnten Stellenbewerber

Will ein abgelehnter Stellenbewerber, der diskriminierende Gründe für seine Ablehnung vermutet, den Entschädigungsanspruch nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geltend machen, wäre es für ihn natürlich interessant zu erfahren, wer statt seiner eingestellt wurde.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat bereits im April 2012 auf eine Vorlage des Bundesarbeitsgerichts (BAG) entschieden, dass dem abgelehnten Stellenbewerber kein Auskunftsanspruch gegen den Arbeitgeber aufgrund des Gemeinschaftsrechts zusteht. Allerdings, so der EuGH, kann die Verweigerung jeglicher Auskunft durch den Arbeitgeber unter Umständen als ein Gesichtspunkt heranzuziehen sein, wenn es um den Nachweis der Tatsachen geht, die eine Diskriminierung vermuten lassen. Mit Urteil vom 25.04 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK