Die Facebookfans sind doch nur gekauft!

In einer urheberrechtlichen Angelegenheit wollte der von uns vertretene Mandant nicht nur sicherstellen, dass der Rechtsverletzer die von ihm geschaffenen urheberrechtlichen Werke nicht mehr für sich verwendete. Er wollte natürlich auch Auskunft darüber haben, in welchem Umfang diese im Internet benutzt wurden und wie viele Zugriffe es darauf gab.

Der Gegner war nämlich wenigstens optisch recht eindrucksvoll aufgestellt. Der professionell gestaltete Onlineshop wurde begleitet durch eine Facebookseite, die über einen relativ kurzen Zeitraum offenbar 238 Fans gewonnen hatte.

Keine Verkäufe – Facebookfans gekauft – Gestaltung aus Polen

Als Antwort auf ein entsprechendes Aufforderungsschreiben teilte der Rechtsverletzer mit, dass unsere Mandantin kaum ein Schaden entstanden sein könne.

Erstens gebe es kaum Zugriffe auf seinen Onlineshop. Darüber sei auch in der Vergangenheit noch nichts verkauft worden. Zweitens – und hier wurde die Antwort kurios – seien 100 von 238 Fans der Facebookseite über einen Anbieter lediglich gekauft worden. Die Rechnung könne bei Bedarf nachgereicht werden ...

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