Auskunftsverweigerung (k)eine Diskriminierung?

Viele Bewerber stellen sich nach Erhakt einer Absage die Frage, aus welchen Gründen es nicht geklappt habe. Manche meinen auch, dass dahinter eine Diskriminierung stecken könnte. Sie wollen es genau wissen und fragen eventuelll nach, wer aus welchen Gründen erfolgreich war. Doch was passiert, wenn der potentielle Arbeitgeber auf eine solche Frage nicht anwortet? Ist die Auskunftsverweigerung bereits ein Indiz für eine Diskriminierung? Bereits hier und hier wurde über den Werdegang eines Gerichtsverfahren berichtet. Nun hat das Bundesarbeitsgericht (8 AZR 287/08) erneut entschieden. Die Bewerbung nebst Ablehnung Die 1961 in der Russischen SSR geborene Bewerberin hatte sich im Jahre 2006 auf eine ausgeschriebene Stelle eines/einer Softwareentwicklers/-in erfolglos beworben. Das Unternehmen teilte ihr nicht mit, ob es einen anderen Bewerber eingestellt hatte und gegebenenfalls, welche Kriterien für diese Entscheidung maßgeblich gewesen waren. Die Bewerberin behauptet, sie habe die Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle erfüllt und sei lediglich wegen ihres Geschlechts, ihres Alters und ihrer Herkunft nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und damit unter Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) diskriminiert worden. Sie hat vom Unternehmen eine angemessene Entschädigung in Geld verlangt ...Zum vollständigen Artikel


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