Weniger Rente für Betriebsrenter?

Betriebsrentner müssen mögliche geringere Rentenzahlungen wegen der außerplanmäßigen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze im Jahr 2003 hinnehmen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt am Dienstag, 23.04.2013, entschieden und damit seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben (AZ: 3 AZR 475/11).

Geklagt hatte ein bis Ende 2005 angestellter Projektmanager eines baden-württembergischen Unternehmens. Der Mann verlangte eine höhere Betriebsrente von seinem früheren Arbeitgeber. Die Höhe der Altersversorgung berechnete sich nach einer vor 2003 getroffenen Versorgungsordnung und einer darin enthaltenen sogenannten „gespaltenen Rentenformel“. Diese sah für alle Einkommenszahlungen, die über die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung lagen, höhere Altersvorsorgeleistungen vor, als für den Teil, der unter dieser Grenze lag.

Im Jahr 2003 wurde die Beitragsbemessungsgrenze jedoch vom Gesetzgeber außerplanmäßig angehoben, um die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung zu sichern. Damit mussten vermehrt besserverdienende Arbeitnehmer höhere Rentenbeiträge einzahlen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK