Schmerzensgeld wegen "Mobbings"

Das ArbG Siegburg hat einem Industriekaufmann 7.000 Euro Schmerzensgeld wegen Mobbings zugesprochen (Urt. vom 11.10.2012 - 1 Ca 1310/12).

Der 1950 geborene Kläger ist seit 1992 bei der Beklagten zu 1) beschäftigt. Bis zur Umstrukturierung seines Arbeitsbereichs 2003/04 war er Bereichsleiter IT-Softwareservice, nach dieser Reorganisation "Task Manager Informations-Technologie". Er ist mit einem Grad der Behinderung von 30% einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Sein Bruttomonatsgehalt beläuft sich auf 3.500 Euro.

Seit 2006 kam zwischen dem Kläger und seinem unmittelbaren Vorgesetzten mehrfach zu Gesprächen, in denen der Kläger darauf hinwies, dass er nicht ausgelastet sei und um Aufgaben bat. Ende 2006 wurde der Kläger stellvertretender Vorsitzender des seinerzeit bei der Beklagten gebildeten Betriebsrates. Ende 2009 wies der Kläger gegenüber seinem Vorgesetzten, dem Beklagten zu 2), nochmals darauf hin, dass er zu wenig bis gar keine Arbeit habe ...

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