OLG Köln: Kindeswohl spricht dafür, dass auch konfessionslose Kinder am Religionsunterricht teilehmen.

Die getrennt lebenden, aber gemeinsam sorgeberechtigten Eltern streiten darum, ob ihre konfessionslosen Kinder am Religionsunterricht teilnehmen sollten oder nicht. Die Mutter war strikt dagegen: Man habe die Kinder im Vorschulalter konsequent konfessionslos erzogen, da man religiöse Vorstellungen ablehne. Folge man in dieser Erziehungsrichtung konsequent weiter, dürfe eine Teilnahme am Religionsunterricht nicht erfolgen. Der Vater war der Ansicht, die Teilnahme am Religionsunterricht diene dem Kindeswohl durch bessere Einordnung in die Klassen-Gemeinschaft. Ferner nütze auch das im Religionsunterricht erworbene Wissen um die hiesigeKulturgeschichte. Nachdem sich die Eltern nicht einigen konnten, beantragte der Vater die alleinige elterliche Sorge, und das Amtsgericht Monschau sprach sie zu. Die Beschwerde der Mutter beim OLG Köln blieb erfolglos. Das OLG (Beschluss vom 18 ...Zum vollständigen Artikel


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