Im Wettbewerb mit Bewerberkonkurrenz: Nur nicht abspeisen …pardon: abweisen lassen?

Otto Normalbewerber (Name einfach mal beliebig gewählt) bewirbt sich bei einer Firma auf eine Stellenanzeige als Softwareentwickler am 5. April d.J. Ich habe den Beruf nur zufällig gewählt, weil er eben nicht so arg selten ist. Und es daher auch nicht so arg selten, dass es viele Softwarentwickler gibt, die Absagen erhalten. (Ähnlichkeiten mit einem Fall am BAG sind völlig zufällig). Am 11. April d.J. erhält er seine Bewerbungsunterlagen mit einer Absage zurück. Dann sieht er erneut die inhaltsgleiche Stellenanzeige. Und tut daraufhin……… ……….nun, was hätten SIE an seiner Stelle getan?

Je nach persönlichem Naturell eines Bewerbers bieten sich da ja verschiedene Möglichkeiten an. Der eine wäre vielleicht zu stolz, nach einer Absage nochmal dort um denselben “Job zu betteln”. Oder würde annehmen, dass er vom Arbeitgeber nicht für passend oder qualifiziert für den Job angesehen wurde. Und überlegen, warum. Selbst wenn er sich für das Perfekteste halten würde, was der Arbeitgeber je als Mitarbeiter bekommen könnte (erst recht dann?) wäre der eine sich zu gut, zu schade, zu stolz, sich dann aufzudrängen und zu zeigen, dass und wie nötig er den Job hat, dass er sich abweisen lässt. Wie man weiss, kann sich mancher auf dem Arbeitsmarkt Stolz schon lange nicht mehr leisten. Aber dann ein zweites Mal auf dieselbe Anzeige erneut bewerben? Verlangen das heute schon die Jobcenter, damit nichts von den Leistungen gestrichen wird?

Alfons Schuhbeck erzählt gelegentlich gern die Geschichte, die auch hier und da in der Presse wiedergegeben wird, dass er und wie oft er Witzigmann erfolglos um einen Job gebeten habe. Sage und schreibe 35 mal.

So leicht liess er sich nicht abspeisen, pardon: abweisen.

Witzigmann habe Hunderte Bewerbungen jeden Monat bekommen und nur zehn Köche gebrauchen können. Beim 36. Versuch habe er Witzigmann förmlich aufgelauert vor dem Hintereingang des »Aubergine« ...

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