Abi 2013: Arbeitsgericht Berlin erlaubt Abiprüfungen

Stellen Sie sich vor – der Traum aller Gymnasiasten: Die Lehrer streiken bei der Prüfung, engagierte Eltern setzen im Klageweg durch, dass als Schadensersatz die Hochschulreife dann ohne Nachprüfung verliehen wird.

So kommt es – vielleicht – wenigstens teilweise in Berlin. Meint der Senat und war deshalb beim Arbeitsgericht. Also:

Die GEW – das ist die Gewerkschaft, die Lehrer vertritt – will bekanntlich einen eigenen Tarifvertrag für angestellte Lehrer (in Berlin gibt es nur Restposten von Beamten aus alten Tagen, ganz modern machen wir heute nur noch auf angestellt). Dazu hat sie angekündigt, zu streiken (was auch sonst).

Am Tag der Abiprüfung!

Am Morgen – im Radio – konnte man die Wut auf der Straße kaum fassen. Und selbst schäumte man auch, am Steuer auf dem Weg nach Brandenburg an der Havel übrigens. Die armen Schüler! Außerdem: Das ist ja wohl unverhältnismäßig – gibt es nicht einen Tarifvertrag mit ver.di? Und überhaupt, das geht so gar nicht.

Also marschierte das Land zum Arbeitsgericht Berlin, wo eine einstweilige Verfügung gegen den Streik beantragt wurde. Das war, wie gesagt, am Morgen. Der Fahrer in Richtung Brandenburg war sich sicher: Da liegt die Sache in guten Händen ...

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