Rezension Zivilrecht: Arbeitsrecht

Holbeck / Schwindl, Arbeitsrecht, 11. Auflage, Vahlen 2012 Von Ref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Berlin Das Arbeitsrecht zählt in der juristischen Ausbildung in den meisten Bundesländern immer noch zu den „lästigen“ Nebenfächern. Dies mag daran liegen, dass das Arbeitsrecht im Vergleich zu anderen Rechtsgebieten zum einen auf viele verschiedene Gesetze aufgeteilt und nicht einheitlich kodifiziert ist. Zum anderen ist gerade das Arbeitsrecht stark durch das Richterrecht geprägt, was eine stetige Auseinandersetzung mit der neusten Rechtsprechung erforderlich macht. Sich in diesem Rechtsgebiet für das Examen „fit zu machen“ scheint daher überaus mühselig, ist aber dennoch unerlässlich. Im Rechtsreferendariat, in dem die Ausbildung im Vergleich zum juristischen Studium zeitlich begrenzt ist, muss daher mit einer Ausbildungslektüre gearbeitet werden, die zum einen das Arbeitsrecht in seinen Grundzügen verständlich erklärt und dabei aber auch stets die neusten Entwicklungen in der Rechtsprechung berücksichtigt. Auf der anderen Seite sollte ein Ausbildungswerk aber auch nicht zu überladen sein, sondern sich auf den wesentlichen „Examensstoff“ begrenzen, damit es auch in zeitlicher Hinsicht gewinnbringend durchgearbeitet werden kann. Diese Zielsetzung verfolgt das vorliegende Werk von Holbeck und Schwindl (vgl. bereits das Vorwort, S. V), welches nunmehr bereits in der 11. Auflage erschienen ist. Das Werk aus der der Reihe „Referendarpraxis – Lernbücher für die Praxisausbildung“ ist speziell auf Referendare zugeschnitten und soll diesen den „notwendigen Examensstoff“ (siehe Vorwort, S. V) näher bringen. Es gliedert sich in 11 Kapitel und behandelt dabei schwerpunktmäßig das Individualarbeitsrecht ...Zum vollständigen Artikel

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