Fünf Fallen beim Leasing

Leasing erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Ein Neufahrzeug zu überschaubarem Aufwand nutzen, die Leasingraten von der Steuer absetzen: Das erscheint vielen Leasingnehmern als attraktives Angebot. Kann es auch sein – wenn man fünf Fallen vermeidet.

1. Finger weg vom Restwertleasing

Viele Leasingverträge enthalten Klauseln, nach denen der Leasingnehmer einen bestimmten Restwert des Fahrzeugs garantieren soll. Den setzen Leasingbanken und Händler häufig unrealistisch überhöht an und programmieren so eine Nachzahlung zum Vertragsende vor. Wer sich von niedrigen Raten locken ließ, kann so ein dickes Ende erleben. Leider bieten auch namhafte Herstellerbanken wie die Volkswagen Leasing GmbH und die Toyota Leasing GmbH Verbrauchern solche Verträge an.

Tipp: Lesen Sie den Vertrag vor der Unterschrift sorgfältig und in Ruhe durch. Unterschreiben Sie niemals beim Händler, sondern lassen Sie sich den Vertrag nach Hause mitgeben. Verweigert der Händler dies oder entdecken Sie eine Restwertklausel, wissen Sie, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt.

2. Vorsicht Deckungslücke

Erleidet das Leasingfahrzeug während der Vertragslaufzeit einen wirtschaftlichen Totalschaden oder wird es gestohlen, kann es sein, dass trotz Vollkasko die Versicherungsleistungen nicht die fällige Ablösezahlung für die Leasingbank abdecken. Diese Lücke kann durch eine GAP-Versicherung geschlossen werden.

Tipp: Achten Sie darauf, dass eine GAP-Versicherung im Versicherungspaket enthalten ist.

3. Feste Laufzeit

Finanzierungsleasingverträge werden fast immer auf eine bestimmte Laufzeit geschlossen und sind nicht vorzeitig kündbar. Das kann zum Problem werden, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern und Sie das Auto nicht mehr brauchen oder nicht mehr bezahlen können ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK