Arbeitsgericht Siegburg verurteilt Arbeitgeber zu 7000 EUR Schmerzensgeld wegen “Mobbing”

Das Arbeitsgericht Siegburg gab der Schmerzensgeldklage eines Arbeitnehmers statt und verurteilte die Arbeitgeberin und den Geschäftsführer als “Gesamtschuldner” zur Zahlung von 7.000,00 Euro Schmerzensgeld nebst Zinsen.

Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 11.10.2012 – 1 Ca 1310/12 -

In seiner Entscheidung, die über die obigen Link zu erreichen ist, weist das Gericht noch einmal auf die Definition des Mobbings hin und gibt eine Vielzahl von Beispielen für die einzelnen stattgefundenen Fälle der Schikanierung des Mitarbeiters.

In der Pressemitteilung des LAG Köln dazu heißt es: “Der Arbeitnehmer sei seit 1992 als Mitarbeiter in der IT-Abteilung beschäftigt und war bis 2003 Bereichsleiter IT-Softwareservice. Nachdem er sich über Unterbeschäftigung beklagt hatte, wurde er angewiesen, tägliche Arbeitsberichte zu verfassen und EDV-Schrott zu sortieren. Der Arbeitsplatzkonflikt zwischen den Parteien eskalierte; der Kläger wurde psychotherapeutisch behandelt.

Zuletzt brach der Geschäftsführer der Arbeitgeberin ein BEM-Gespräch (Betriebliches Eingliederungsmanagement), in dem die Wiedereingliederung des Klägers nach langanhaltender Erkrankung erörtert werden sollte, ab. Der Kläger ist seit mehreren Jahren arbeitsunfähig erkrankt.

Eine einen Schadensersatz- bzw ...

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