Die gefährliche Körperverletzung per Kfz

Eine gefährliche Körperverletzung ist beim Rammen mittels eines Kraftfahrzeuges nur dann anzunehmen, wenn bereits das Rammen die Schwelle zur Körperverletzung übersteigt und nicht erst der anschließende Sturz.

Die Angeklagten wurden in einem Strafprozess vor dem Landgericht Wuppertal wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit Nötigung zu Freiheits- beziehungsweise Geldstrafen verurteilt. Die drei Angeklagten legten durch ihre Anwälte Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) gegen das Urteil ein.

Einem der Angeklagten soll eine Liebesbeziehung zwischen dem Geschädigten und der Tochter des Angeklagten missfallen haben. Da sich der Geschädigte nicht von der Tochter trennen wollte, plante der Angeklagte mit seinem mitangeklagten Sohn, die Sache gewaltsam zu beenden. Die Angeklagten lauerten den Geschädigten mittels eines Fahrzeuges auf. Als die Geschädigten mit einem Motorroller vorbei fuhren, nahmen die beiden Angeklagten die Verfolgung auf. Die Geschädigten bemerkten dies und überfuhren auf ihrer Flucht, genauso wie die Angeklagten, mehrere rote Ampeln. Die Verfolger rammten den Motorroller mehrfach mit ihrem Fahrzeug, bis dieser auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam und umstürzte. Die beiden Geschädigten verletzten sich beim Fallen. Während der geschädigte Mann floh, ergriffen die Angeklagten die Tochter und zerrten sie in ihr Fahrzeug ...

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