Ab 1. Juli 2013 höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen

Wenn Zwangsvollstreckungen drohen, in Insolvenzverfahren aber auch bei der Verhandlung mit Gläubigern zum Abschluss einer außergerichtlichen Schuldenregulierung sind die pfändbaren Anteile des Arbeitseinkommens maßgeblich. In vielen Fällen sind die pfändbaren Anteile das einzige, auf das Gläubiger zugreifen können. Auch in Insolvenzverfahren und der anschließenden Wohlverhaltensperiode ist dies oft die einzig relevante Position dessen, was den Schuldnern genommen und der Insolvenzmasse zufließt.

Höhere Pfändungsfreigrenzen

Ab dem 1. Juli 2013 werden mal wieder die Pfändungsfreigrenzen “angepasst”:

Das Bundesjustizministerium teilte jetzt mit, dass der monatlich unpfändbare Grundbetrag dann von 1.028,89 EUR auf 1.045,04 EUR steigt. Die Bekanntmachung der neuen Pfändungsfreigrenzen ist am 08.04.2013 im Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Eine gute Übersicht ergibt sich wie stets aus der Broschüre des Justizministeriums – sie kann hier eingesehen werden ...

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