KC Rebell im LG Wuppertal – „Zukünftig will das Gericht auch die Drehbücher lesen (Bild)

Einer Quelle nach hätte das Gericht keine Kenntnis vom Songtext gehabt. Eine andere sagt er wäre zur Abnahme vorgelegen. Um dieses Lied geht es: Anhörung (Video/Text). Der im Video wegen schweren Raubs vorbestrafte Angeklagte wird belehrt und sagt aus! Frauen („Meine Ex ist ‘ne Fotze“), Homosexuelle („Ich nehme kein Hintereingang, wenn es auch vorne geht“) und schließlich die Justiz („Fick den Richter“) werden beleidigt.

KC Rebell bzw. die Produzenten hat es irgendwie geschafft, eine Genehmigung für den Dreh zu bekommen. Und da fragt man sich: Wenn man davon ausgeht, dass der Text dem Gericht tatsächlich unbekannt war, warum wurde er genehmigt? Die Gerichte üben bei der Erteilung solcher Genehmigungen ihr Hausrecht aus, und haben einen bestimmten Spielraum.

Gegenüber der Bild zeigte FDP-Sprecher Dir Wedel sich entsetzt: “Es muss sichergestellt werden, dass sich das nicht wiederholt” ...

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