Ein interessanter Fall aus Österreich #fornet13

Das Unternehmen haftet als mittelbarer Störer für IT-Missbrauch seiner Mitarbeiter. Das hat der OGH in seinem Urteil vom 16.11.2012 (6 Ob 126/12s) entschieden. Ein Mitarbeiter eines Medienunternehmens, hatte versucht über seinen dienstlichen PC und der IP-Adresse des Unternehmens durch Erraten des Passwortes Zugriff auf das E-Mail-System eines anderen Unternehmens zu erlangen. Dieses Vorgehen hatte er weder mit der Geschäftsführung abgesprochen, noch einen entsprechenden Auftrag dazu erhalten. Ein Zugriff gelang ihm dadurch letzten Endes nicht. Das Klagebegehren war darauf gerichtet, die Beklagte zur Unterlassung zu verpflichten, es zu versuchen sich zu Zugang zum E-Mail-System der Klägerin zu verschaffen. In erster Instanz wurde dem Klagebegehren stattgegeben. Das Gericht stellte eine leitende und überwachende Funktion des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern fest und stütze unter anderem darauf die Haftung ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK