Der Richter, der keine Ahnung hat, ist noch lange nicht befangen

Der Vater, der die Mitsorge (wieder) erlangen wollte, warf der Richterin vor, die sie habe sich "seit der Einholung eines Sachverständigengutachtens zum Umgang im März 2009 nicht weiter fortgebildet“. Die "weiter bestehende fachliche Unkenntnis bei der Abteilungsrichterin“ werde zu „weiteren kindeswohlschädlichen Entscheidungen führen“. Zudem „offenbarten“ die Verfügungen der Abteilungsrichterin, im Verfahren betreffend die elterliche Sorge eine Kindesanhörung durchführen zu wollen, dass sie „den Inhalt ihrer Akten nicht kennt“ bzw. „dass ihr die fachliche Kompetenz fehlt".

Dehalb sei die Richterin befangen.

Abgelehnt.

Ebenso wie bei einem Sachverständigen könne auch bei einem Richter der Befangenheitsantrag nicht auf einen etwaigen Mangel an Sachkunde gestützt werden ...

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