unabsichtliche Fehleintragung führt zu fristlose Kündigung

In vielen Arbeitsverhältnissen führen Arbeitnehmer die Zeiterfassungsbelege. Werden diese unzutreffend vom Arbeitnehmer ausgefüllt, kann dies eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Dies gilt auch, wenn eine Falscheintragung auch ohne Absicht des Arbeitnehmers erfolgte. Eine Mitarbeiterin eines Museums durfte die von ihr geleisteten Arbeitszeiten handschriftlich auf Zeitkarten erfassen. Für einen Tag, an dem sie nicht gearbeitet hatte, war auf ihrer Zeitkarte eine geleistete Arbeitszeit von sechs Stunden eingetragen. Als der Arbeitgeber das bemerkte, wurde ihr wegen Arbeitszeitbetrug fristlos gekündigt. Sie wehrte sich mit einer Kündigungsschutzklage und trug vor, sie wisse nicht, wie es zu der falschen Eintragung auf der Zeiterfassungskarte gekommen ist. Wenn die falsche Eintragung überhaupt von ihr stammen sollte, dann sei dies jedenfalls nur versehentlich geschehen ...Zum vollständigen Artikel


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