Neuerscheinung: Hassverbrechen und ihre Bedeutung in Gesellschaft und Statistik.

Bärbel Bongartz, Kriminologin und Absolventin des Diplom-Studiengangs Kriminologie (jetzt M.A. Internationale Kriminologie) an der Uni Hamburg, hat jüngst eine Studie zum Konstrukt “Hassverbrechen” vorgelegt. In Hassverbrechen und ihre Bedeutung in Gesellschaft und Statistik. Zum Dilemma der Wahrnehmbarkeit vorurteilsmotivierter Straftaten. nimmt die Autorin – in Anlehnung an den in der angloamerikanischen Kriminologie weit verbreiteten Wissenschaftsdiskurs zum Hate Crime – eine Bestandsaufnahme in Hinblick auf die Phänomenologie und statistische Brauchbarkeit des Konstrukts in Deutschland vor.

Aus dem Prolog: Im Jahr 2010 gab die Justizbehörde Hamburg eine Studie zum Thema „Beratungsangebot für Betroffene vorurteilsmotivierter Übergriffe in Hamburg“ in Auftrag. Die Studie wurde finanziert durch das Bundesprogramm „kompetent. Mehr Demokratie“. Als Team von drei Wissenschaftlerinnen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg machten wir uns an die Arbeit: Carmen Gransee, Jenan Issa und ich diskutierten, wählten ein Studiendesign, diskutierten neu und begannen schließlich (…) Der gesellschaftliche Umgang mit Alltagsrassismus hat uns erschreckt ...

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