Mandant: “Ich habe da einmal etwas vorbereitet”

In einer Wirtschaftsstrafsache, in welcher der Mandant bei einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe rechnen mußte, stand ein Gespräch mit den Strafverfolgern bevor. Es stand außer Frage, daß der Mandant sich strafbar gemacht hatte, wobei der Umfang der Strafbarkeit indes nicht gar so einfach zu beurteilen war.

Das Gespräch sollte zunächst dazu dienen, die Lage zu sondieren. Die Verteidigungsstrategie war dabei mit dem Mandanten eingehend erörtert worden.

10 Minuten vor dem Gesprächstermin traf ich mich mit dem Mandanten, welcher verkündete, daß er noch mit einem Bekannten über die Sache gesprochen habe. Der besagte Bekannte sei zwar kein Jurist, kenne sich aber richtig gut mit Strafrecht aus. Der Bekannte habe ihm geraten, eine von ihm formulierte Stellungnahme zu verlesen und das Gespräch mit den Strafverfolgern danach abzubrechen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK