Krachende Klopper und ihre Klöpse

In Bochum wird offenbar der allseits beliebte Klartext gesprochen. Beim Arbeitsgericht wie anderswo.

Dass es arbeitsrechtliche Herausforderungen bei der Restaurantkette „Vapiano“ gibt, hatten wir ja bereits bemerkt (und auf die unbekannte marxistisch-historische Komponente hingewiesen – wo sonst prangt Marx im Restaurant? – Nein, ich will jetzt keine Zuschriften dazu…).

Jetzt also Bochum – dort klagt ein (Ex-?) Mitarbeiter von Vapiano gegen seine fristlose Kündigung. Die ist nicht einfach, weil er sich als Kandidat um ein Betriebsratsamt beworben hat, deshalb kann man ihn überhaupt nur außerordentlich und sonst gar nicht kündigen. Schön nur, was zur Güteverhandlung in der Marler Zeitung steht:

I. Akt: Austausch der Rechtsansichten:

Klägeranwalt: „Die Kündigung ist krachend unwirksam.“

Musste es „krachend“ sein? „Unwirksam“ reicht ja, „rechtswidrig“ oder „unbegründet“ scheint aber aus der Mode zu sein ...

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