Keine Zwangsbeglückung – UPS darf nicht nur Teilzeit anbieten

Das hat sich UPS sicher anders vorgestellt. Normalerweise geraten Arbeitgeber doch eher in die Kritik weil sie keine oder nur vereinzelt Teilzeit anbieten. UPS wollte es nun vorgeblich allen Recht machen und verordnete “Teilzeit für alle”. Die Belegschaft und der Betriebsrat waren wenig begeistert und verweigerten die Zustimmung hierzu. Das LAG Baden Würtemberg hat hierzu jetzt entschieden, dass eine Zwangsbeglückung der Arbeitnehmer durch Teilzeit nicht zulässig ist.

Der Fall: Der international tätige Paketlogistiker UPS will am Standort Ditzingen Arbeitnehmer nur in einer von drei Schichten in Teilzeit mit einer Wochenarbeitszeit von 17 Stunden beschäftigen und lehnt Arbeitszeiterhöhungen auf 34 Stunden pro Woche in zwei Schichten grundsätzlich ab. Der Betriebsrat verweigerte daher in mehr als hundert Fällen seine Zustimmung zur Einstellung von neuen Arbeitnehmern auf Einschicht-Arbeitsplätze mit 17 Wochenstunden, weil er darin eine Benachteiligung der aufstockungswilligen Arbeitnehmer sah ...

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