Rezension Zivilrecht: Kurzvortrag Arbeitsrecht

Homann / Suckow, Der Kurzvortrag im Assessorexamen – Arbeitsrecht, 4. Auflage, Vahlen 2011 Von ref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Berlin Die mündliche Prüfung des 2. Staatsexamens beginnt mit dem Aktenvortrag. Dieser ist die „Visitenkarte“ des Referendars und ist sowohl eine Chance als auch eine Gefahr zugleich: „Läuft“ der Aktenvortrag, hat der Referendar gleich zu Beginn der Prüfung einen guten Eindruck hinterlassen, der entscheidenden Einfluss auf die Notengebung haben kann. Dagegen kann sich ein schlechter Aktenvortrag negativ auf den gesamten Prüfungsverlauf auswirken. Es wäre daher fahrlässig, sich nicht auch gezielt auf den Aktenvortrag in der mündlichen Prüfung vorzubereiten. Referendare, die einen Aktenvortrag im Arbeitsrecht halten müssen, haben leider keine sehr große Auswahl an entsprechender Ausbildungsliteratur. Allerdings gibt es in diesem Bereich bereits ein „Standardwerk“: Das Buch von Homann und Suckow aus der Reihe „Kurzvortrag – Lernbücher für die Praxisausbildung“, welches derzeit in der 4. Auflage vorliegt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil liefert einen Überblick über den Aufbau des Aktenvortrags. Der Teil enthält eine knappe Darstellung der Gliederung des Vortrags inklusive Formulierungsvorschläge (z.B. zum Einleitungssatz, vgl. S. 1). Der zweite Teil ist der Hauptteil des Buchs und enthält zehn Übungsfälle. Die Darstellung der Übungsfälle beginnt mit dem Aktenstück und dem Bearbeitervermerk. Daran schließt sich jeweils ein Lösungsvorschlag an. Hilfreich ist, dass dieser so ausformuliert ist, wie ein jeweiliger Vortrag auch in der Prüfungssituation zu halten wäre ...Zum vollständigen Artikel


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