Kanzleimarketing der anderen Art

Amerikanische Anwälte sind immer wieder gut für neue Marketing-Ideen, über die man hier wohl eher den Kopf schütteln würde.

Shelly Simpson, eine Strafverteidigerin aus Denver, dachte darüber nach, wie sie die Anzahl der DUI/OVI-Fälle (das sind Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss bzw. Fahren unter Beeinträchtigung) für die Kanzlei erhöhen könnte. Als sie eines Abends bei einem Bier dir Fälle für den nächsten Tag noch einmal durchging, kam ihr die zündende Idee: Wenn man nicht mehr betrunkene Autofahrer findet, warum dann nicht mehr Autofahrer betrunken machen? Sie und ihre Anwaltsfirma organisierten im Bereich Denver Happy-Hour-Events in Kneipen und sponsorten die Getränke, wenn dafür Visitenkarten verteilt würden.

Der Erfolg gab ihnen Recht. Bereits die erste Happy Hour brachte zwei neue Klienten. Sie richtet nun wöchentliche Events aus und ihr Business boomt.

Ein anderer Strafverteidiger hatte eine ähnliche Idee. Jon Kumar aus Dallas verteilte oft seine Visitenkarten in Kneipen. Er suchte aber nach einer effektiveren Methode ...

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