Energiewende in Baden-Württemberg - Interview mit Umweltminister Franz Untersteller

Der intelligente Umbau der Energieversorgung ist gesellschaftlicher und politischer Konsens. Die von bundespolitischer Seite formulierten Ziele fokussieren sich auf den weiteren Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien, gekoppelt an die Einsparung von Energie und die Erhöhung der Energieeffizienz. Dafür wurde ein umfangreiches Gesetzespaket beschlossen. Die vorhandenen Stromnetze sind noch nicht auf den Transport der erneuerbaren Energien ausgelegt. Für die Energiewende bedarf es einer Weiterentwicklung des bestehenden Netzes. PUBLICUS sprach mit dem Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von Baden-Württemberg, Franz Untersteller, über die Bedeutung, Umsetzung und Herausforderungen der Energiewende im Land Baden-Württemberg. PUBLICUS: Sehr geehrter Herr Minister Untersteller, was ist für Baden-Württemberg das primäre Ziel, das das Land mit der Energiewende erreichen will? Untersteller: Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die wir damit erreichen wollen. Nach wie vor gelten für uns natürlich die klassischen – und gleichrangigen - Ziele der Energiepolitik –Versorgungssicherheit – Umweltverträglichkeit – Wirtschaftlichkeit. Aber wenn Sie nach dem einen übergeordneten Aspekt fragen, dann ist das sicher der Klimaschutz. PUBLICUS: Bereits im Juni 2011 hat die Bundesregierung Eckpunkte für die beschleunigte Energiewende beschlossen. Die Kernkraftwerke in Deutschland gehen schrittweise vom Netz. Spätestens 2022 wird das letzte abgeschaltet. In Baden-Württemberg sind Neckarwestheim I und Philippsburg 1 betroffen. Wie sieht der genaue Zeitplan für den Rückbau aus und kann es dadurch zu Versorgungsunsicherheiten kommen? Untersteller: Es gehört zu unseren Aufgaben, die Energiewende so zu gestalten, dass die Versorgungssicherheit stets gewährleistet ist. Das ist uns in den vergangenen beiden Wintern gelungen und das wird uns auch künftig gelingen ...Zum vollständigen Artikel


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