3 Jahre Jugendstrafe für Tötung einer 100-Jährigen

Nach § 216 des Strafgesetzbuches steht auf “Tötung auf Verlangen” nach Erwachsenenrecht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu 5 Jahren. Voraussetzung dafür, dass die Tat nicht als Totschlag mit einer deutlich höheren Strafandrohung bestraft wird, ist, dass der Täter durch das ausdrückliche und ernsthafte Verlangen des Getöteten zur Tötung bestimmt worden ist.

Das Landgericht Bamberg hat jetzt einen zur Tatzeit 17-jährigen ehemaligen Pfegedienstpraktikanten zu einer dreijährigen Jugendstrafe verurteilt, weil er im vergangenen Jahr eine 100-jährige Heiminsassin, die schwer krank war und im Rollstuhl saß, auf deren Wunsch hin mit einem Kissen erstickt habe. Nach einem Bericht bei br.de wurden eine versuchte Tat nach § 216 StGB sowie 8 Diebstahlstaten in die Verurteilung einbezogen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK