Wann ist ein Fahrzeug als “Montagsauto” einzustufen?

Im zugrundeliegenden Fall musste der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, in welchem Fall ein Fahrzeug als “Montagsauto” gilt, an dem also ständig etwas anderes defekt ist, und somit für den Käufer ein weiteres Nacherfüllungsverlangen nicht zumutbar ist.

Kläger rügt zahlreiche Mängel

Konkret ging es um den Kläger, der am 14. Juni 2008 eine neues Wohnmobil in Höhe von 133.743 € erwarb und welches ihm im April des darauffolgenden Jahres gegen die Entrichtung des Kaufpreises ausgehändigt wurde. Zwischen Mai 2009 und März 2010 ließ der Kläger in der Werkstatt der Beklagten Garantiearbeiten durchführen. Am 16. Mai 2009 führte er zwanzig Mängel an, wie beispielsweise eine lose Stoßstange, Flecken in der Spüle oder das Knarren der Antenne. Am 6. August des Jahres 2009 und im März des darauffolgenden Jahres führte er zusätzliche Mängel an.

Kläger erklärt Rücktritt vom Kaufvertrag

Nachdem er noch weitere Mängel festgestellt hatte, die er selbst behob, und zusätzlich Garantiearbeiten durchführen ließ, verkündete er am 1. April 2011 den Rücktritt vom Kaufvertrag. Zusätzlich rügte er fünfzehn weitere Mängel, deren Behebung sich gemäß Gutachten auf insgesamt 5.464 € belaufen würden . Den Rücktritt vom Vertrag wies die Beklagte jedoch ab und bot an, die Mängel im Zug der Nachbereitung zu beheben. Davon machte der Kläger jedoch keinen Gebrauch ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK