Einstellung nach acht Stunden Verhandlung

Acht Stunden verhandelte das Amtsgericht Biedenkopf gegen drei angeklagte Männer. Sie sollen einen 20-Jährigen verprügelt haben. Die Körperverletzung sollen die drei Angeklagten während ihrer Arbeit als Türsteher begangen haben. Der betrunkene Geschädigte wollte in die Disco, scheiterte jedoch am Einlass. Nach dem dritten Versuch in diese herein zu kommen, soll einer der Angeklagten den Mann vom Gelände geführt haben. Der Betrunkene quittierte dies mit Beleidigungen. Dies soll zu einem Schlag durch einen Angeklagten geführt haben. Als sich der junge Mann anschließend wehrte, kamen die anderen Angeklagten hinzu und halfen ihrem Kollegen. Bis zu diesem Punkt decken sich die Aussagen aller Beteiligten.

Gestritten wurde vor dem Amtsgericht hauptsächlich um die Folgen der Schläge. Eine Rechtsmedizinerin stellte nach der Tatnacht Blessuren und Schürfungen im Gesicht des Geschädigten fest. Sie sollen von sechs oder sieben Faustschlägen stammen. Während der Geschädigte von 15 bis 20 Faustschlägen spricht, will ein Angeklagter lediglich zwei Ohrfeigen verteilt haben ...

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