Abmahnung-Filesharing: Beratung auf ganz hohem Niveau, NICHT!

Wie man zum Thema Abmahnung wegen Filesharing gar nicht beraten sollte, durfte ich letztens zu einem sehr traurigen Beispiel mitbekommen, dass mir die Haare zu Berge stehen lies:

Im Email-Postfach war eine Anfrage wegen einer Abmahnung und wie man sich den Verhalten sollte. Der Mandant hatte offenbar in einer anderen Geschichte schon einmal eine Abmahnung erhalten und 100 € (?) gezahlt. Nun war eine neue Abmahnung ins Haus geflattert und man sei sich nicht sicher wie man sich verhalten soll. Im Besprechungstermin verlor ich dann fast den Glauben, als der Mandant die Beratung bezüglich der ersten Beratung durch eine andere Rechtsanwältin schilderte. Diese empfahl die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung und den Ausgleich von 100 € auf das Konto der Abmahnkanzlei.

Die 100 € waren nach Meinung der Kollegin angemessen, da hier die Beschränkung des § 97 a II UrhG greift. Wer sich jetzt ein wenig mit Filesharing und Abmahnung auseinandersetzt weiß aber, dass die 100 € Grenze bei Filesharing von ganzen Filmen gänzlich nie angewandt wird ...

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