Schuldenfalle bei Krankenversicherung wird beseitigt

Schuldenfalle bei Krankenversicherung wird beseitigt Versicherte, die ihre Krankenkassenbeiträge nicht mehr zahlen können, sollen künftig vor Überschuldung geschützt werden. Das Kabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Der Säumniszuschlag soll gesenkt und ein Notlagentarif für privat Versicherte eingeführt werden. Seit 2007 besteht für alle Menschen, die in Deutschland leben, eine Krankenversicherungspflicht. Deshalb kann niemand ausgeschlossen oder gekündigt werden, wenn Beiträge nicht eingezahlt werden. Die Beitragsrückstände in der gesetzlichen Krankenversicherung belaufen sich auf insgesamt 4,5 Mrd. Euro. Hoher Säumniszuschlag wird gesenkt Nach dem GKV-Wettbewerbsststärkungsgesetz vom März 2007 kann niemand mehr aus der Krankenversicherung ausgeschlossen werden, auch wenn Beiträge nicht gezahlt werden. Um durchzusetzen, dass die Beiträge gezahlt werden, wird bislang ein Säumniszuschlag von 5% erhoben. Dies gilt für jeden angefangenen Monat im Rückstand. Durch den Säumniszuschlag sind die Rückstände noch zusätzlich höher geworden. Zukünftig soll deshalb nur der reguläre Säumniszuschlag in Höhe von 1% gelten. Der gesetzlich vorgeschriebene Jahreszins entspräche dann statt 60 nur noch 12%. Dadurch wird ein noch größerer Anstieg der Schulden verhindert ...Zum vollständigen Artikel

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