Beschränkung der Forderungen aus dem Mietverhältnis auf den Nachlass

Mit dem Tod eines geliebten Menschen sind oftmals auch rechtliche Probleme verbunden. Auch im zugrundeliegenden Fall ging es um die Frage, in welchem Umfang ein Erbe für die Forderungen haftet, die mit dem Tod eines Mieters auf ihn übertragen worden waren.

Kläger macht Ansprüche aus dem Mietverhältnis geltend

Konkret ging es um den Vater der Beklagten, der in Nürnberg Mieter einer Wohnung war und am 8. Oktober 2008 verstarb. Der Kläger machte gegen die Erbin Ansprüche aus dem Mietverhältnis, das zum 31. Januar des Jahres 2009 endete, geltend. Er fordert die Zahlung der Miete für den Zeitraum von November 2008 bis zum Januar 2009. Zudem verlangt er Schadensersatz aufgrund der unvollständigen Räumung, der Beschädigung der Mietsache sowie der nicht stattgefundenen Schönheitsreparaturen. Die Summe belief sich insgesamt auf 7.721,54 € zusätzlich Zinsen und Anwaltskosten.

Der Klage wurde durch das Amtsgericht Nürnberg stattgegeben ...

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