Wenn der Beklagte den Richter belehrt…

Im amtsgerichtlichen Verfahren ist eine Vertretung durch Rechtsanwalt keine Pflicht. Also wagen sich immer wieder Streitparteien ohne einschlägige Fachkenntnisse des materiellen und Prozessrechtes (oder höchstens ausgestattet mit studentischem Grundwissen) in ein Verfahren. Das aber dafür umso wortgewaltiger.

Die anwaltlich vertretene Klägerin macht Schadenersatz aus nicht erfülltem Kaufvertrag geltend. Die Erwiderung des Beklagten beschränkt sich im Wesentlichen auf den Versuch, die Klägerin in den Augen des Gerichts als unseriös Handelnde, d. h. Straftäterin, herabzuwürdigen. Dazu werden Sachverhalte vorgetragen, die absolut nichts mit Klage zu tun haben.

Dem Beklagten gegenüber ergehen die üblichen richterlichen Verfügungen und Hinweise. Gleichwohl ist der Beklagte nicht der Meinung, dass er substantiiert darzulegen hat, warum er den Kaufvertrag nicht erfüllen musste ...

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