Google schützt Nutzerdaten vor US-Behörden

Google hat sich geweigert, einem Auskunftsverlangen der US-Bundespolizei FBI nachzukommen, wie Heise unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet.

Wird der Internetkonzern jetzt zum Bannerträger der Freiheitsrechte und des Datenschutzes?

Erste Zurückweisung eines Auskunftsverlangens überhaupt

Das Unternehmen hat bei Gericht die Aussetzung des Auskunftsbegehrens beantragt. Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) geht davon aus, dass es sich bislang um einen einmaligen Fall handelt. Große Konzerne der Internet- und Kommunikationsbranche haben sich noch nie einem behördlichen Auskunftsverlangen widersetzt.

Das Anti-Terror-Gesetz Patriot Act ermächtigt US-Behörden auf Grundlage eines sogenannten “National Security Letters” (NSL) ohne richterlichen Beschluss auf Daten von Internet-, Telefon- oder Finanzdienstleistern zuzugreifen. EFF schätzt, dass seit Bestehen des Gesetzes etwa 300.000 dieser Sicherheitsbriefe ausgestellt wurden. Mittlerweile hat sogar schon das US-Justizministerium erste Kritik angemeldet.

Widerstand durch Transparenz

Erste Anzeichen für eine Auflehnung gab es schon 2009. Vor knapp vier Jahren veröffentlichte Google seinen ersten Transparenzbericht, der seitdem jedes Jahr aktualisiert wird ...

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